OINK, eine Bewertungs-App aus dem Hause Milk, wurde trotz anscheinend glänzender Zukunftsprogrnose abgeschaltet. Die Nutzer haben ohne jede Vorankündigung plötzlich folgenden Loginscreen zu sehen bekommen. Das war es.

OINK App ab sofort nicht mehr verfügbar

Die wirklich gut gestaltete App ist also ab sofort nicht mehr verfügbar. Da fragt man sich dann schon, warum hat man sich so viel Mühe damit gegeben, die App besser zu gestalten als das was man am App-Markt sonst in Bezug auf Bewertungen so findet. Der Grund ist eigentlich ganz einfach. Google Ventures ist an OINK beteiligt, auch wenn man das in offiziellen berichten stets bestreitet. Der Gründer von Milk (und damit auch Erfinder von Oink) ist kein geringerer als der Digg-Gründer und ehemaliger CEO Kevin Rose. Er wurde nun kurzerhand, gemeinsam mit einigen seiner Kollegen, für ein paar Millonen Dollar Handgeld von Milk weggeholt und arbeitet seit heute direkt für Google. Milk schaltet damit den einzigen Dienst bzw. das einzige Produkt ab und steht damit erst mal mit leeren Händen da.

Wer mehr Details zum Deal haben will, kann sich hier ganz gut informieren.

Was ich davon halte?

Eigentlich gar nichts. Ich finde es schade, dass clevere Menschen wie Kevin sich kaufen lassen und dafür vermeintlich gute Firmen/Dienste/Produkte opfern und Kollegen die an die “Sache” glauben ohne jegliche soziale Verantwortung einfach hängen lassen. Wenn das Geld ruft … dann hat man sich anscheinend auch in der digitalen Welt schnell davon-”gewulfft”.



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